Forschungseinrichtungen

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz–Institut (HHI), Berlin

Das Heinrich-Hertz-Institut wurde 1928 gegründet und 2003 als Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik in die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. aufgenommen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts stehen Entwicklungen von modernen Kommunikations- sowie Multimedia-Systemen. Die Mitarbeiter entwickeln Prinzipien für innovative Informationstechnologien und schaffen als Partner der Industrie Anwendungen für neue Produkte. Für das Netzwerk TELEsKoP sind insbesondere die Forschungsbereiche der Abteilung Vision & Imaging Technologies von Interesse. Die Schwerpunkte liegen hier bei der 2D- und 3D-Bildsignalverarbeitung, Übertragung, Anzeige und Interaktion. Daraus entstehen u.a. immersive Telekommunikationssysteme mit virtueller Blickkontakt-Korrektur, echtzeitfähiger und hochaufgelöster 3D-Szenenrekonstruktion, 3D- und VR-Benutzerschnittstellen, sowie nutzerzentrierte, multimodale Mensch-Technik-Interaktionen.

https://www.hhi.fraunhofer.de/

Uniklinik RWTH Aachen

Die Uniklinik RWTH Aachen ist ein Krankenhaus der universitären Maximalversorgung. Das bedeutet: Mit 34 Kliniken, 25 Instituten und fünffach-übergreifenden Einheiten deckt die Uniklinik nicht nur das gesamte medizinische Spektrum ab, sondern bietet zugleich am Patienten orientierte Medizin und Pflege, Lehre sowie Forschung auf internationalem Niveau. Die Bündelung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem Zentralgebäude bietet beste Voraussetzungen für einen intensiven interdisziplinären Austausch und eine enge klinische und wissenschaftliche Vernetzung. Auf diese Weise fördert die Uniklinik RWTH Aachen das Krankheitsverständnis, entwickelt daraus seit Jahrzehnten erfolgreich Fortschritte in Diagnostik und Therapie und schafft damit Innovationen von überregionaler Bedeutung. Im Netzwerk TELEsKoP nimmt die Uniklinik RWTH Aachen die Position des späteren Anwenders ein. Sie bietet damit die Möglichkeit diese Sichtweise frühzeitig in die Entwicklung einfließen zu lassen und an die klinische Prozesslandschaft zu adaptieren. Darüber hinaus werden einzelne Institute/Kliniken auch aktiv die Rolle von Forschungspartnern in den F&E-Projekten übernehmen. So wird beispielsweise die Klinik für Anästhesiologie, die einen ihrer Forschungsschwerpunkte im Bereich der Telemedizin in der Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin hat, ihr Know-How in die Entwicklung des Netzwerkes einbringen.

https://www.ukaachen.de/

Wilhelm Löhe Hochschule (WLH), Fürth

Die Wilhelm Löhe Hochschule wurde vom Evangelisch-Lutherischen Diakoniewerk Neuendettelsau gegründet und ist eine spezialisierte Hochschule mit den Themenbereichen Gesundheit, Versorgung und Pflege. Der Fokus liegt auf der Gestaltung von Strukturen, Organisationen und Abläufen des Gesundheitswesens. Die WLH hat den Anspruch, ihre Studierenden ganzheitlich, d h. fachübergreifend, auszubilden. Das Leitmotiv der Hochschule lautet: Gesundheit gestalten – verantwortlich, wirtschaftlich und zukunftsorientiert. In allen Studiengängen steht der Mensch als Versicherter, Patient oder Gepflegter im Mittelpunkt und wird im Zusammenhang mit der jeweiligen Organisation (Unternehmen, Familiennetzwerk) und Institution (z.B. Krankenhaus, Betreutes Wohnen, Pflegeheim) betrachtet. Gesundheits- und Pflegestrukturen sollen nicht aus einer einzelnen fachlichen Disziplin (Ökonomie, Management, Pädagogik, Medizin, Gesundheits- und Pflegewissenschaften) heraus, sondern durch fachübergreifende Betrachtung gestaltet werden. Forschung und Lehre profitieren durch eine anwendungsorientierte Forschungsstrategie in den Grunddisziplinen Ökonomie und Management, Pädagogik, Ethik sowie Gesundheitswissenschaften voneinander. Die Forschungsaktivitäten insbesondere im Forschungsinstitut IDC setzen auch am Schnittstellenbereich zwischen und innerhalb der Gesundheitssektoren (z. B. Krankenhaus und niedergelassener Arzt, Pflegeheim und Krankenhaus) an. Dabei stehen die Organisation, Begleitung und Evaluation von Organisationsentwicklung sowie institutionelle Entwicklungen im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten. In das Netzwerk bringt die Hochschule insbesondere ihr Prozess- und Methodenwissen in den Bereichen Pflege und Gesundheit ein. Darüber hinaus wird konkrete Methodenkompetenz in der Sensor- und Systementwicklung von technischen Assistenz- und Monitoringsystemen eingebracht.

http://www.wlh-fuerth.de/home/